| Benjamin Hönsch - 30. Dezember 2009 13:33 |
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Alles nett, vieles richtig. Hin- oder her, denn am Ende stehst du genau da, wo viele politiker stehen. Du sagst es oft, im Endeffekt bleibst du aber erst ganz knapp vor überschreiten dieser grenze stehen... |
| Maria Arkadieff - 16. August 2009 22:00 |
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Danke für den Text erstmal.
"Das Wesen der Medien und der Politik" ist, denke ich, kein Thema dass auch nur annähernd in einem Aufsatz übersehen werden kann. Und außerdem frage ich mich, warum ein Verbot gewisser Spiele dir lächerlich erscheint.
Insgesamt: Gerade dieses Thema, denke ich, kann gut in einem nicht zu komplizierten Zeitungsartikel behandelt werden, im Gegensatz, sagen wir mal, zu Spannungen zwischen Ölimport, Export, Menschenrechten und Weltpolitik - all die Themen, bei denen ich nach jedem Kommentar das Gefühl habe, weniger zu verstehen, als davor... |
| Julian Weber - 10. November 2007 00:00 |
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Interessanter Text, indem das Wesen der Medien und der Politik recht gut analysiert worden ist, zumindest meines Erachtens nach.
Es ist nun mal so, und wird auch immer so bleiben, dass die Politik ein zweigesichtiges Phänomen ist: auf der einen Seite das Gesicht, welches nach außen hin gezeigt wird, und auf der anderen Seite jenes, welches die Politik nach innen hin zeigt. Das nach außen hin gerichtete Gesicht ist dem Gesicht vieler Medien (Außnahmen bestätigen auch hier mal wieder nur die Regel) sehr ähnlich: es ist plakativ und so leicht verständlich wie nir irgendmöglich, um so viele Menschen wie nur irgendmöglich erreichen zu können - schließlich möchte eine jede Partei auch bei den nächsten Wahlen wieder gewählt werden. Dieses nach außen hin gerichtete Gesicht versucht die Bedürfnisse / Erwartungen usw. der breiten Bevölkerung so gut es geht zu befriedigen. Dieses Gesicht stimmt mit dem Gesicht nach innen nie überein, davon bin ich überzeugt. Was in den Politikzentralen intern entschieden wird, bleibt in den allermeisten Fällen der breiten Öffentlichkeit vollständig verborgen - außer wenn mal wieder ein besonders engagierter und unabhängiger Jornalist irgend einen Skandal aufdeckt. Aber diese Skandal sind immer nur die winzig kleine Spitze des Eisberges.
Ich versichere dir also, dass das, was Du mit deinem Text aufzudecken versucht hast, auch den Spitzenpolitikern nur allzu bekannt ist. Aber zugeben würden sie dies auf keinen Fall, da das nach innen gerichtete Gesicht der Politik niemals aufgedeckt werden darf - das wäre dann gleichzusetzen mit politischem Selbstmord.
So funktioniert nun mal die Politik. Das war so und wird auch immer so bleiben. |