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| Die Erinnerung ist fern, Teil 1 |
| Autor: N/A |
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Kapitel Nr. : 1 Geändert am: Nie - Wortzahl: 536 - Aufrufe: 2085 |
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Nun sitzt sie da, ganz allein auf der Couch im Wohnzimmer. Ihre Gedanken ruhen nur auf einer Sache, ihr Blick auf dem Mann der Blutverströmt am Boden liegt.
"Was habe ich getan?" braust ihr die ganze letzte Vietelstunde durch den Kopf.
In der Tat, was hat sie getan? ihre Hände liegen zusammen gefaltet auf ihrem Schoß. Einige Blutspritzer kann man deutlich darauf erkennen. Die Waffe liegt direkt neben ihren Füssen die nervös hin und her wippen. Schließlich als sie die Sirenen hört die ihr verkünden das die Polizei bald eintreffen wird, senkt sie ihren Körper und ergreift die Schusswaffe. Mit einer langsamen Bewegung wandert die Waffe auf ihren Kopf zu. An der linken Schläfe setzt die Frau sie an. Mit dem Blick der auf dem Leblosen Körper fixiert ist, hört sie die Hausklingel. Die Sirenen sind nun ganz nah, das wusste sie. Wieder ertönte die Klingel. Stille.
Die Frau hörte nun neben den Sirenen auch ihr Herz, sie hörte den schnellen Rhytmus im Ohr krachen. Bevor sie abdrückte vergewisserte sie sich, das sie an den verfluchten Tag dachte an dem dieses Spektakel seinen lauf nahm.
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Es ist ein kalter, regnerischer Novembermorgen in Leipzig.
Die Tropfen hämmern gegen die Scheiben eines 2 Stöckigen Hauses inmitten der Kastanien-Alee.
Ruth Steiner liegt im Bett, neben ihr ihr Mann Hans. In den anliegenden Zimmern ihr Sohn Ole und ihre Tochter Sarah. Ich würde euch gerne von den Tagen erzählen als diese Familie harmonisch zusammengelebt hat, von diesen vielen schönen Momenten. Von der Liebe zwischen ruth und Hans oder der Liebe zu ihren beiden Kindern . Aber ich kann nicht, ich will lieber Schweigen. Diese Tage waren schon lange nicht mehr und von Liebe, sei es zwischen Ruth und Hans oder zwischen den beiden zu ihren Kindern, war schon lange keine Rede mehr. Es ist wie das Märchen von Rotkäppchen. Man würde zu gerne Rotkäppchen sagen das ihre Großmutter am Leben ist und das der Wolf vertrieben ist und so keinen Schaden mehr anrichten kann. Aber so ist es nicht. Ihre großmutter ist Tot und zwar auf grausamste Art gestorben. ich für meinen Teil möchte nicht von einem wilden raubtier zerfleischt werden ...
Die einzigste die das Familiengerüst noch aufrecht erhalten wollte war Ruth. Ruth ist eine Hausfrau mitte Fünfzig die ihren Job als Kolumnistin bei einem Populären Frauenmagazin aufgeben musste, weil ihr Sohn einen Autounfall hatte.
Das alles ist schon 15 Jahre her. Ole wieder Gesund, Mutter fristlos gekündigt.Seitdem ist sie dazu gezwungen ein dasein als verzweifelte Hausfrau zu führen. Was ihr auch größtenteils gelang, denn ihr Mann sowie auch ihre Kinder haben es ihr nicht leicht gemacht.
Ihr Mann Hans ist 54 und Chef einer großen Firma die Ledersitze für Marken wie Merzedes, Lotus oder BMW herstellte. Sein Job bereitete ihm großen Gefallen, schon allein sein Arbeitsplatz war ein angenehmer Ort für ihn.
Die Ehe der beiden war ein großer Schutthaufen aus Hoffnungslosigkeit, Hass sowie auch einer Vorliebe für Seitensprünge die nach und nach ihre Ehe zerstörten.
Beide teilten diese Leidenschaft für Seitensprünge. Hans vögelte seine Sekretärin und Ruth hatte mehrmals täglich ein Rendesvous mit dem Kühlschrank. beide wurden glücklich, jeder auf seine Art. Hans wollte keinen Sex und Ruth wurde Fett.
Beide Leidenschaften beruhten auf unerfüllten Bedürfnissen. |
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