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Main >> Dramatik >> Tragödie >> Zürück, Kaptel 1

Zürück, Kaptel 1
Autor: N/A
 
Leserbewertungen:  / 8
Schwach  Perfekt! 

Kapitel Nr. : 1
Geändert am: Nie - Wortzahl: 713 - Aufrufe: 3070
 
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Text

Vorwort - Namen und Ereignisse sind fiktiv .
Sie finden ihren Ursprung in meiner niemals
endenden Phantasie .
(Aylin Dresing)



KAPITEL 1 - " 6-7 Monate "

Freitagnachmittag, der 17 Mai .
Im Raum ist es schwül und düster .
Es liegt ein Geruch von Desinfektionsmitteln in der Luft .
Die Jalusien sind heruntergelassen und die Gardinen zugezogen .
Die einzigsten Geräusche die man wahrnehmen kann, sind das Ticken der Uhr und ein langsames
Ein und Aus Atmen einer Frau .Sie sitzt in einem Stuhl vor einem großen Kieferntisch.
Sie denkt nach über dies und jenes. Doch man merkt an ihren Bewegungen und ihrer Art und Weise wie sie die Uhr und den Tisch mustert, das sie etwas beunruhigt.
Was wird es wohl sein ?


Sie hörte hastige Schritte und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf die Tür, hinein kam ein kleiner Mann mit einem Freundlichen Gesicht und Schütterem Haar. Er trug einen weißen Kittel mit einem kleinen Namensschild wo in kleinen Lettern drauf stand
" Dr. James Hanson ".
Der Mann ging auf die Frau zu und reichte ihr die Hand. Nachdem sie sich die Hände geschüttelt haben wischte er sich die grad geschüttelte Hand an seinem Kittel ab. Er setzte sich an seinen Tisch und klatschte in die Hände." Mrs Gold , nachdem wir zahlreiche Bluttests mit ihnen gemacht haben,kann ich ihnen unsere Diagnose bezüglich ihrer wie soll ich sagen ..." Der kleine Mann verstummte und sein Gesicht das früher Freundlich und ansprechend war, wirkte auf einmal bedrückt."...das sie eine seltene Blutkrankheit haben. Diese krankheit ist sehr Agressiv gegenüber dem Körper.
Sie lässt sie nicht mehr lange leben , ich befürchte 6-7 Monate."
Die Frau holte tief Luft : " Wie Bitte ? " .
"Mrs Gold es tut mir sehr Leid, aber beruhigen sie sich erstmal. Sicher ist noch nicht ob ..."

Der Doktor konnte nicht aussprechen, denn die Frau nahm ihre Handtasche und ging.
Sie schlug die Tür hinter sich zu. Das einzigste was sie empfand war Wut .
Wut auf alles, auf alles an das sie dachte. Wut die sie in diesem Moment nicht zuordnen konnte.
Sie ging den Langen Flur der Station 7b herunter,fuhr mit dem Fahrstuhl ins Erdgeschoss und verließ das St. Edingburry Hospital in der Hoffnung diesen Ort nie wieder aufsuchen zu müssen.

Sie wollte nicht mehr denken, denn sie wusste nicht mehr weiter.
Was war nur aus der Starken, selbstbewussten Person passiert die nur immer mit den Problemen anderer konfrontiert wurde?
Nun hatte sie selbst eines und konnte nur zu gut nachempfinden wie es all denen geht, die solch schreckliche Nachrichten bekommen.
Ihr kamen die Tränen. Und diesmal kamen sie schneller dennje.
Sie wischte sich die Tränen mit ihrem Handrücken aus dem Gesicht.
Geradewegs ging sie auf ihren Wagen zu, öffnete die Tür und stieg ein. Sie versuchte ihre Hände still zu halten, denn diese hatten angefangen zu Zittern wie der Restliche Körper auch.
Sie gab auf und weinte bitterlich. Ihre Tränen tropften auf ihre Bluse und ihren Blazer. Nach einiger Zeit versuchte sie wieder normal zu denken. Ungefähr nach einer viertel Stunde gelang es ihr auch. Sie sagte mit einer Spur Sarkasmus zu sich
"6-7 Monate "
Nun musste sie lachen. Es war ein Ironisches Lachen, ein Lachen das sie so noch nicht kannte.
Nach einigen Sekunden startete sie den Motor und legte den Gang ein.
Wo sie nun hinfahren würde wusste sie selber nicht. Sie könnte nach Hause fahren und weiterleben als wäre nichts geschehen oder sie könnte vor dem weglaufen was ihr bevorsteht.


Wut ? Nein es war schon längst keine Wut mehr, es war Angst. Angst vor dem was passieren würde, Angst vor dem Tod.
Sie fuhr und fuhr ziellos durch die Gegend. Ob es ihr Gleichgültig war was passieren wird ?
Nein, sie machte sich Sorgen , ernsthafte Sorgen.
Nach einigen Minuten bog sie in eine Straße ein. Sparton street war ihr Name.
Es war eine lange Eichen-Alee. Die Eichen ragten bis zu 10m in die Höhe.
Der Wind rauschte durch die Blätter und Mrs. Gold fuhr immer Langsamer um den schönen, atemberaubenden Anblick genießen zu können.
Schließlich blieb sie vor einem großen Herrenhaus stehen.Es war die Nummer 8, ein sehr schönes Haus.
Es war wirklich ein schönes Haus, Idyllisch gelegen. Man hörte die Vögel zwitschern und roch einen Hauch Sommer.
Dieser Geruch gefiel Mrs. Gold er erinnerte sie an ihre Kindheit.



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