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| Der Mond |
Autor: svo -  |
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Kapitel Nr. : 1 Geändert am: 18 August 2006 - Wortzahl: 134 - Aufrufe: 2225 |
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Ich sehe meine Füße
verborgen im Gras, das taut,
im Laub, das gerade gefallen ist,
das gefriert, wenn ich die Augen schließe und öffne.
So spiele ich mit Fingerspitzen auf der Zeit,
die nur ein Wechsel der Farben ist, grün
Auf meinen Fingern der Baum;
braun, ein Zittern, ein Gären: da fällt das Laub;
weiß, wattweiß und Nichtfarbe, Nichtgeruch
dort ruhe ich aus und der Baum, der
auf meinem rechten Zeigefinger steht.
Den Blick kann ich nicht wenden.
Starr sehen meine Augen an Hängen und Klippen entlang
Spuren des Mondes, den ich verfolge, da
mein Kopf, meine Brust aus Stein, festgesetzt seit Augenblicken,
farbzeitalterlangen, schlafend, wachend zugleich, dazwischen, dämmernd,
ein Fels, auf den Fingern die Bäume.
In einem See finde ich das Abbild:
Ich wusste es nicht, aber ich habe ihn im Haar. |
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